Zur Vollsperrung der Nordbrücke erklären die GRÜNEN im Kreistag:
Die spontane Vollsperrung der Nordbrücke ist für die Region eine Katastrophe. Nicht nur das sie völlig überraschend kommt, sondern durch die Bauarbeiten an der Linie 66 diese aktuell auch nur durch Ersatzverkehre bedient wird. „Es ist ein Versagen der Autobahn GmbH mit Ankündigung.“, so Ingo Steiner, Fraktionsvorsitzender und Verkehrspolitische Sprecher für DIE GRÜNEN im Kreistag. „Da wird ein Fahrverbot von über 7 Tonnen angeordnet und keinen interessiert es. Dann macht man mit viel Aufwand Hinweistafel ohne Sanktionen. Da muss man sich die Frage stellen, haben die Mitarbeitenden aus den Leverkusener Brücke nichts gelernt oder gab es andere Gründe.“
Die Bedeutung der Nordbrücke scheint der der AutoBahn GmbH für die Region auch nicht wirklich bekannt zu sein. Nach der Presse wurde der Bonner OB direkt informiert, der Landrat des größeren Kreises wohl nicht.
Jetzt ist Schadensbegrenzung angesagt und hier müssen alle Vollgas geben. Eine Sanierung der Nordbrücke muss jetzt oberste Priorität haben. Die Ursprünglichen Ziele mit Erweiterungen zusammen mit zeitraubenden Planfeststellungsverfahren müssen in die Ablage. Was auch nicht hilft sind mal kleiner Reparaturen, um dann zum nächsten Zeitpunkt wieder eine Vollsperrung zu haben.
Stadt Bonn und Rhein-Sieg-Kreis müssen jetzt beim Bundesverkehrsminister und der Autobahn GmbH deutlich mehr Druck machen. Wir brauchen eine dringende Erneuerung der Nordbrücke und keine Wunschprojekte, die viel zu lange brauchen.
