Verabschiedung des Arbeitsmarktprogramms mit kommunalen Trägern gefordert

„Mit dem vorliegenden Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm legt das Jobcenter Rhein-Sieg unter Einbeziehung seiner beiden Träger fest, mit welchen Strategien und ausgewählten Maßnahmen der gesetzliche Auftrag und die vereinbarten Ziele regional im Jahr 2012 erreicht werden sollen.“

Was vollmundig im Vorwort des „Arbeitsmarktprogramm 2012“ des Jobcenter Rhein-Sieg gepriesen wird, klingt zunächst einmal gut, nach Konstruktiver Zusammenarbeit und einem kooperativen Geist.

Die Realität aber sieht anders aus. Der Trägerversammlung sind die Hände gebunden, so sieht es die Vertreterin der GRÜNEN in dem Gremium, Gabi Deussen-Dopstadt. „Zukünftig müssen die kommunalen Träger in die Verabschiedung des Arbeitsmarktprogrammes eingebunden werden“, sagt sie. Die notwendige Voraussetzung müsse das Landesministerium für Arbeit, Soziales und Integration schaffen.

Der Status Quo: Die kommunalen Träger würden derzeit lediglich informiert, an einer Gestaltung der Arbeitsmarktprogramme – etwa zur Eingliederung von jungen Menschen oder Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt – zu wenig eingebunden, „ihre Rechte müssen hier deutlich gestärkt werden“.

 

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