GRÜNE zu Passagierflug: Große Koalition in Berlin entscheidet gegen Region

Zur Entscheidung von Bundesverkehrsminister Dobrindt, den Antrag der rot-grünen Landesregierung für ein Passagiernachtflugverbot am Flughafen Köln/Bonn abzulehnen erklärt Martin Metz, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN Kreistagsfraktion Rhein-Sieg:

„Das Passagiernachtflugverbot wird vom Kreistag und vielen Städten und Gemeinden des Kreises mit großer Mehrheit gefordert. Die Entscheidung des schwarz-roten Ministers Dobrindt ist eine Entscheidung gegen die fluglärmgeplagten Menschen und gegen die gesamte Region. Der bayerische Bundesminister will den Nachtflug aus ideologischen Gründen sichern, sieht dafür vor seiner eigenen Haustür aber keine Notwendigkeit. In Bayern gibt es keinen einzigen Flughafen mit Passagiernachtflug – das ist entlarvend!

Es wird Zeit, dass die örtlichen Bundestagsabgeordneten von CDU und SPD aufhören, mit dem Finger auf andere zu zeigen. Es ist ihr Minister, welcher der rot-grünen Landesregierung das Passagiernachtflugverbot förmlich untersagt. Die Abgeordneten von CDU und SPD im Kreis müssen sich endlich ihrer persönlichen Verantwortung stellen. Sie müssen mehr Druck ausüben, damit die gesundheitsschädlichen Nachtflüge nach und nach gestoppt werden.

Wir GRÜNE sind es leid, dass selbst kleine mögliche Schritte zur Reduzierung des gesundheitsschädlichen Fluglärms permanent torpediert werden. Wir GRÜNE werden in der Diskussion um Lärm vom Flughafen Köln/Bonn nun eine deutlich härtere Gangart einlegen.“

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